Technische Informationen
Die meisten Internetseiten von privaten Wetterstationen laufen über Programme wie PC-Wetterstation welche die Daten der Wetterstation daheim auswerten und entsprechende Tabellen und Grafiken auf die jeweilige Internetseite hochladen. Dies ist recht einfach zu realisieren und auch die Aufbereitung der Daten ist in ansprechend. Allerdings ist diese Methode relativ unflexibel, da damit immer nur feste Zeiträume und vordefinierte Messwerte angezeigt werden können.
Der andere Weg: Datenbank
Wetter-rosstal.de geht den eleganteren, aber auch komplizierteren Weg. Alle Daten werden erst einmal in einer Tabelle einer Datenbank gespeichert, welche direkt im Hintergrund dieser Internetpräsenz läuft. Eine Datenbanktabelle kann man sich wie eine Exceltabelle vorstellen, mit dem Unterschied, dass mittels Befehlen einzelne oder mehrere Zeilen selektiert bzw. Werte sortiert und zusammengefasst werden können. Durch zusätzliche Programme werden diese Daten aufbereitet und so den Besuchern direkt angezeigt. Dies geschieht übrigens fast immer in Echtzeit. Das ist gleichzeitig auch einer der wenigen Nachteile, denn die Datenbank bzw. der Server wird dadurch weitaus stärker beansprucht als bei der Eingangs erwähnten Methode.
Die Vorteile der “Datenbank-Methode”
Zunächst hat es den Vorteil, das alle Messwerte seit Aufzeichnungsbeginn abgerufen werden können. Ohne eine entsprechende Datenaufbereitung bzw. Visualisierung ist dies natürlich nur von eingeschränktem Nutzen. Deshalb gibt es auf dieser Internetseite diverse Werkzeuge. Von “gut anzusehen” bis nützlich ist fast alles dabei, so dass kaum Wünsche offenbleiben.
Die Vorteile dieser Datenbankmethode werden auf folgender Seite näher erläutert:
Wie kommen die Messwerte ins Internet?
Schritt 1
Die Fühler bzw. Sensoren senden ihre Werte etwa alle 3 Minuten per Funk an die Wetterstation, welche sich innerhalb des Wohnhauses befindet. Durch die Funkübertragung können ab und zu Werte verloren gehen. Nur der Luftdrucksensor sitzt in der Station selbst und ist nicht per Funk angebunden.
Schritt 2
Die Wetterstation speichert die Werte intern alle 15 Minuten ab, wobei insgesamt 1024 Datensätze speicherbar sind. Das entspricht einem Zeitraum von etwa 10 Tagen.
Schritt 3
Ein PC ist per 30m-Kabel an die Station angeschlossen, wodurch der “Wetterspeicher” ausgelesen werden kann. Der Computer läuft unter Linux und mit dem Programm ws2500 werden alle 15 Minuten die letzten Datensätze aus dem Speicher abgerufen und auf dem PC gespeichert. Vorteil: Wegen des Datenspeichers der Wetterstation kann kein Wert verloren gehen, sollte der PC einmal nicht eingeschaltet sein.
Schritt 4
Die Datensätze werden einzeln auf die Internetseite hochgeladen und dort in einer MySQL-Datenbank abgespeichert. Erst im Anschluss werden diese Rohdaten weiter verarbeitet.

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