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Wettervorhersage: Wissenswertes & Tipps

Tipps für die eigene Wettervorhersage

Die beste Vorhersage für den Nürnberger Raum ist natürlich der Wetterochs – nicht nur wegen der Prognosen, sondern auch weil er die Zusammenhänge gut erklärt und auch mal über den Tellerrand hinausblickt. Auf seiner Internetseite wettermail.de findet man u. a. ein Vorhersagediagramm für die kommenden 3 Tage, welches aus Daten des amerikanischen Vorhersagemodells (GFS) gespeist wird.

Ein Vorhersagediagramm (ebenfalls GFS), welches 7 Tage in die Zukunft blickt, findet man bei der Wetterzentrale. Dort gibt es unter „Top-Karten“ fast alles was das Wetter-Herz begehrt.Für Langfristprognosen findet man dort auch sogenannte Ensemble-Diagramme. Sehr vereinfacht erklärt: Je mehr Kuddelmuddel es dort gibt, desto ungenauer ist die Prognose des GFS-Modells für diesen Zeitpunkt. Ausführlichere Erklärungen dazu findet man ebenfalls bei der Wetterzentrale bzw. im dortigen Forum.

Für den schnellen Überblick bzw. als Vergleich empfielt sich die Vorhersage von Meteomedia für die Station Fürth. Hierbei wird ein anderes Verfahren zur Berechnung der Vorhersagen angewendet (MOS), was in manchen Fällen bessere Ergebnisse erzielt.

Wetterochs Wetterzentrale Vorhersagediagramm Wetterzentrale Ensemble Wetterzentrale Vorhersage Meteomedia Fürth

Unwettervorhersage

Wenn die Prognose eines schwaches Tiefdruckgebiets einmal 100km daneben liegt und es deshalb statt Sonne Regen gibt, dann ist das meist zu verschmerzen. Bei Stürmen, Gewittern oder ähnlichem sieht das natürlich anders aus. Es ist deshalb wichtig, die Unwetterwarnungen der Wetterdienste richtig zu interpretieren und diese zusätzlich zur normalen Wettervorhersage zu benutzen. So kann es durchaus öfter passieren, dass ein Unwetter trotz Warnung ausbleibt. Das ist nun mal einfach so, das Wetter ist eben nicht immer berechenbar. Die beiden Warndienste, Deutscher Wetterdienst und Unwetterzentrale, sind in Deutschland wohl gleichermaßen etabliert. Jedoch zeigte die UWZ in der Vergangenheit für unsere Region tendenziell bessere Ergebnisse, sowohl in der Vorhersage der Zeit als auch der Intensität des Unwetters. Sie neigt auch weniger zur „Überwarnung“ bei weniger kritischen Ereignissen und die Warnungen sind klar und verständlich formuliert.

Einen anderen Weg geht das Projekt ESTOFEX, welches ehrenamtlich betrieben wird. In eine Europakarte werden die Gebiete eingezeichnet, in denen es mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit zu starken oder extremen Unwettern kommen kann (so ähnlich wird es auch in den USA gemacht). Gerade in den gewitterträchtigen Frühjahr- und Sommermonaten ist dieser Service Gold wert. Mit nur einem Blick lässt sich damit das Potential der Lage erkennen.

DWD Wettergefahren Unwetterzentrale ESTOFEX

Nowcasting

Wenn das Unwetter bereits im Anmarsch ist, dann ist sogenanntes Nowcasting angesagt. Es gilt also zu Ermitteln, wo sich das Unwettergebiet gerade befindet, in welche Richtung es zieht, wie stark es ist und ob es sich sogar verstärkt. Hierbei sind ein Niederschlagsradar (z. B. T-Online oder Meteox für Europa), eine Blitzkarte (BLIDS oder Blitzortung.de), ein Satellitenfilm (SAT24) und diverse Windkarten (z. B. Wetteronline) hilfreich. Auch die Unwetterbeobachtungen der Besucher der UWZ geben ein guten Überblick. Nicht zuletzt hilft auch ein kurzer Blick gen Himmel um die Lage abzuschätzen. Freiwillige Beobachter („Spotter“) des Vereins Skywarn Deutschland e. V. unterstützen die Warndienste indem sie genau dies tun: Das Wetter beobachten und auffällige Ereignisse melden. Einige, die Sturmjäger (oder Stormchaser), fahren sogar extra zu den Gewittern hin um sie zu verfolgen und zu beobachten. Kenntnisse über den Aufbau und die Besonderheiten von Gewitterwolken sind hierbei sehr wichtig.

Niederschlagsradar BLIDS SAT24 Skywarn


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