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Aktuelle Neuigkeiten und Berichte

12.02.2018: Niederschlagsmessung ungenau

Leider übermittelt der Niederschlagsmesser der neuen Wetterstation oft zu niedrige Werte. Das heißt, seit Juni 2016 müssen 20% oder mehr auf die gemessene Niederschlagssumme hinzuaddiert werden um an die Werte von benachbarten Wetterstationen heranzukommen. Die Abweichung ist möglicherweise nicht konstant, d.h. sie variiert je nach dem ob es Starkregen oder lang andauernder Landregen ist.

Die genaue Ursache ist unbekannt. Ich habe den Niederschlagsmesser bereits vor einem Jahr überprüft und kalibriert. Hierbei gab es keine Abweichungen. Anhand der Berichte von anderen Besitzern dieser Wetterstation kommen Abweichungen dieser Größenordnung durchaus vor. Auch die Abschattung durch den Mast sowie den Windmesser wird eine Rolle spielen. Für eine erneute gründliche Inspektion fehlt jedoch die Zeit. Erst einmal wird es keine Lösung für das Problem geben, da andere (Wetter-)Projekte wie Lightningmaps.org Vorrang haben.

11.02.2017: Interview mit den Fürther Nachrichten

Das Interview kam am 10. Februar 2017 im Landkreisteil der Fürther Nachrichten. Hier kann es online gelesen werden:

http://www.nordbayern.de/region/fuerth/rosstaler-ist-wetterphanomen-auf-der-spur-1.5809161

Vielen Dank and Barbara Schalk und Claudia Ziob!

30.01.2017: Neue Wetterstation ist endlich online

Wie bereits berichtet ist die alte Wetterstation (Modell WS2500) in die Jahre gekommen und hat nicht mehr immer zuverlässige Werte geliefert. So ist die Belüftung des Temperatur-/Feuchtesensors im Sommer 2016 ausgefallen sowie auch der Thermostat für die Regenmesserheizung und der Regendauersensor. Die Temperaturen waren bei Sonneneinstrahlung öfter mal zu hoch und auch in den letzten Wochen waren die realen Frost-Temperaturen eher niedriger als angezeigt (z.B. -16,1°C vs. -12,8 °C am 7. Januar). Zudem wurde der Schnee nicht als Niederschlag gemessen, bzw. erst Tage später wenn er geschmolzen war.

Die neue Wetterstation ist eine Davis Vantage Pro 2 Aktiv Plus, im Prinzip genauso wie bei der Station in Ammerndorf. Statt 15 Minuten wie bisher, werden die Werte nun alle 5 Minuten aktualisiert. Die Temperatur-/Feuchtesensoren sind aktiv belüftet (solarbetrieben), eine Selbstbaulösung für die Belüftung wie früher ist also nicht mehr nötig. Von Temperatur-/Feuchtesensoren gibt es zwei, einer am Boden wie bisher und einer am Dach als Rückfallebene. Letzterer ist Teil einer Kombi-Sensoreinheit, wo auch Wind, Regen und Helligkeitsmesser mit integriert sind. Der Windmesser zeigt nun den Mittelwind wie auch Böen separat an. Bei der alten Station waren das eher nur Böen.

Der Regenmesser löst feiner auf, nämlich 0,2mm statt ca. 0,36mm wie bisher. Durch die Montage am Dach gibt es zudem keine Abschattung durch Gebäude oder Bäume. Der Abstand zur Dachfläche sollte ausreichend groß sein, so dass hochspritzendes Wasser die Messwerte nicht verfälscht. Einen Regendauersensor (Regen ja/nein) gibt es dagegen nicht mehr.

Bei der Messung der Sonneneinstrahlung wird nicht einfach wie bisher nur die Helligkeit („lux“) ermittelt. Es gibt jetzt zwei Sensoren: Die Solarstrahlung („Globalstrahlung“) ist quasi das Äquivalent zum bisherigen Wert, wird aber in Watt pro Quadratmeter angegeben. Zusätzlich wird nun auch die UV-Strahlung gemessen und als UV-Index angegeben.

Die Messungen der neuen Station haben am 22. Juni 2016 um 16 Uhr begonnen und sind wie gewohnt hier auf wetter-rosstal.de abrufbar. Alle vorherigen Datensätze stammen von der alten Wetterstation, so dass weiterhin der volle Zeitraum seit August 2013 2003 zur Verfügung steht. An einigen Stellen muss noch gefeilt werden und der Regenmesser muss noch kalibriert werden, da bislang immer etwas zu wenig gemessen wurde.

Die Sensoren der alten Station funktionieren weiterhin, wenn auch öfter mal mit Aussetzern wegen zu schwacher Batterie und weniger guten Messwerten (standortbedingt). Unter http://www.wetter-franken/rosstal-alt lassen sich alle Daten wie bisher abrufen und live betrachten. Die Werte werden weiterhin aktualisiert und können für Vergleichszwecke herangezogen werden. Mal sehen wie lange die gute alte WS2500 noch durchhält, sie ist immerhin schon seit fast 14 Jahren in Betrieb!

29.08.2016: Temperatur und Niederschlagsmessung ungenau

Die Temperatur und Luftfeuchtesensoren sowie der Niederschlagsmesser sind leider seit einigen Wochen defekt. Die Werte sind daher mit Vorsicht zu genießen.

Die gute Nachricht: Eine neue Wetterstation ist bereits seit einiger Zeit in Betrieb, jedoch werden die Werte noch nicht auf die Webseite übertragen. Aufgrund von Zeitmangel wird das erst in den kommenden Wochen geschehen.

10.11.2015: Weitere Temperaturrekorde eingestellt

Seit dem letzten Beitrag zum absoluten Temperaturrekord an der Wetterstation Roßtal, sind schon wieder einige Rekorde gefallen.

Der Stationsrekord vom 5. Juli 2015 mit 37,4°C wurde bereits am 7. August 2015 wieder eingestellt und lag bei 38,0°C. In Ammerndorf gab es mit 37,3°C ebenfalls einen neuen Rekord, statt den 37,1°C vom Juli.

Ebenfalls Rekord ist die Anzahl der „heißen Tage“, d.h. der Tage, bei denen die Maximaltemperatur mindestens 30°C erreicht. Ganze 32 heiße Tage gab es 2015, das sind doppelt so viel wie in den bisherigen Rekordjahren 2006 und 2012 mit je 16 heißen Tagen. Der letzte heiße Tag wurde 2015 in Roßtal am 1. September mit 30,9°C gemessen, und damit noch nie so spät wie seit Aufzeichnungsbeginn (spätester Tag bisher 26.08 im Jahr 2011).

Während von Juli bis September also die Hitzerekorde purzelten, gab es im Oktober den frühesten ersten Frost seit Aufzeichnungsbeginn, und zwar am 12.10. Gleichzeitig war das auch der einzige Frosttag im Oktober. Sonst war der Oktober eher durchschnittlich.

Dafür hat es der November wieder in sich: Mit 17,2°C war der 8.11.2015 (Martinimarkt-Sonntag) der wärmste Tag im November seit Aufzeichnungsbeginn (bisher 4.11.2010 mit 16,3°C). Auch die November-Nächte sind sehr warm. In der Nacht von gestern auf heute sank das Quecksilber gerade mal auf 12°C – die wärmste Nacht bisher im November.

Das verrückte Wetter hat auch seine Schattenseite: So wenig Niederschlag wie in diesem Jahr, hat die Wetterstation Roßtal noch nie gemessen. Das Defizit liegt aktuell bei ca. 100 l/qm. Um den bisherigen Durchschnitt bis zum Ende des Jahres zu erreichen, müssten theoretisch sogar fast 200 l/qm an Niederschlag fallen. Der Grundwasserspiel an der Messstelle in Großhabersdorf lag/liegt in diesem Jahr so niedrig wie noch nie. Nur ein ergiebiger und mehrtägiger Landregen könnte die Situation wieder etwas entspannen.


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