Infos zur Station
Zu dieser Homepage
Auf dieser Homepage sind die aktuellen und vergangenen Wetterdaten der privaten Wetterstation Roßtal abrufbar. Die Wetterdaten werden außerdem an externe Seiten weitergegeben (siehe Links).
Zur Technik
Die Wetterdaten stammen von der Wetterstation WS2500 (zu beziehen bspw. bei Wetterdiscount, ELV oder Conrad – wird leider nicht mehr hergestellt). Diese besitzt intern Innensensoren für Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck. Weiterhin gibt es Außen-Funk-Sensoren für Temperatur, Luftfeuchte, Wind, Regenmenge und Helligkeit. Die Station ist mit weiteren Temperatur- und Feuchtesensoren erweiterbar. Zusätzlich wurde noch ein selbstgebauter Regendauersensor installiert.
Alle 15 Minuten werden die Sensorwerte in dem internen Speicher der Wetterstation gespeichert. Darin sind 1024 Datensätze speicherbar, das entspricht einem Zeitraum von über 10 Tagen. Die Station ist über die serielle Schnittstelle mit einem PC verbunden, welcher alle 15 Minuten die letzten Datensätze ausliest und die Rohdaten per FTP auf diese Homepage überträgt. Dies geschieht mittels der frei verfügbaren Software ws2500 (an dieser Stelle ein Dank an den Autor Rainer Krienke) und mit einem selbstgeschriebenen bash-Skript.
Die übertragenen Rohdaten der einzelnen Sensoren werden dann auf dieser Internetseite in einer MySQL-Datenbank abgespeichert. Dies unterscheidet wetter-rosstal.de von vielen anderen Wetterstationsseiten: Alle Daten sind jederzeit einzeln abrufbar und können so z. B. individuell in Diagrammen dargestellt werden.
Die Sensoren
Alle Funksensoren übermitteln die Daten in einem Raster von ca. 3 Minuten. Durch die Funktechnik kann es passieren, dass der eine oder andere Wert von der Wetterstation nicht empfangen werden konnte. Außer beim Windsensor, wo doch mal die ein oder andere Windböe verloren ging, ist das meist weniger schlimm. Die Messgenauigkeit enstpricht natürlich nicht der einer “echten” Wetterstion. Durch Vergleiche mit den zwei nächstgelegenen DWD-Stationen Nürnberg und Roth hat sich ergeben, das die Werte plausibel sind. Bei bestimmten Wetterlagen kann es aber größere Abweichungen geben.
- Temperatur Außen
Standort: In einem Vogelhaus
ca. 2m hinter dem Haus und 1,5m über dem Boden (Nordseite). Entspricht damit zwar nicht ganz den offiziellen Richtlinien, aber für den Hausgebrauch reichts. Morgens im Sommer kann allerdings der eine oder andere Sonnenstrahl den Sensor erreichen und damit zu einem plötzlichen Temperaturanstieg führen. Demgegenüber kann bei wenig Wind ein “Kälteloch” entstehen und die Temperatur 2-3°C zu niedrig ausfallen. Die angegebene Meßgenauigkeit liegt bei 1 °C, die Auflösung bei 0,1 °C. - Luftfeuchte Außen
Dieser Sensor ist im Temperatursensor integriert. Die gemessene Luftfeuchte ist meist eher niedriger als die reale. Die Messgenauigkeit liegt nur bei 8%, die Auflösung bei 1%. Der Messbereich fängt bei 20% an und endet schon bei 95% (um bei Nebel zu messen müsste der Bereich bis 100% gehen). - Wind
Der Sensor ist am Antennenmast auf dem Dach angebracht. Ein Nachbarhaus in 10 Metern Entfernung überragt diesen Standort jedoch immer noch etwas. Laut Aussage des Herstellers wird die Windgeschwindigkeit über einen Zeitraum von 8 Sekunden gemessen. Ca. alle 3 Minuten wird der jeweils höchste Wert übertragen. Durch die Lage und durch die Messart werden so Böen nicht genau erfasst. Die Windrichtung dürfte relativ exakt sein, da mit einem Kompass ausrichtet. - Regenmengenmesser
Bis zum Winteranfang 2003 war der Regenmesser auf dem Dach montiert. Wegen der Heizung steht er jetzt im Garten, ca. 5 Meter vom Haus entfernt an der Ostseite. Die Regenmengenmessung erfolgt mittels einer Wippe. Pro Wippschlag werden 0,36 l/qm Regen registriert. Die selbstgebaute Heizung wird durch den Regendauersensor und einen Temperatursensor eingeschaltet, damit auch Schneefall gemessen wird. Dies geschieht aber nicht immer zuverlässig. - Regendauersensor
Um auch Regenmengen unter der Messgrenze des Regensensors zu registrieren und um die Heizung einzuschalten wurde noch ein zusätzlicher Regendauersensor (seit 27. Januar 04) hinzugefügt. Anleitungen dazu gibt es unter wetterfreaks.de. - Luftdruck
Befindet sich wie schon gesagt in der Wetterstation und damit im Haus. Der gemessene Luftdruck muss noch in den Luftdruck bezogen auf Nullhöhe (umgs. relativer Luftdruck) umgerechnet werden. Nur damit ist er mit den Werten anderer Stationen vergleichbar. - Helligkeitssensor
Standort: Im Antennenmast auf dem Dach. Misst die Helligkeit in Lux. Angezeigt wird immer die maximale Helligkeit der letzten 15 Minuten.
